• »Targeted sanctions« nach der AML-VO
  • EU- und US-Sanktionen – Reichweite, Unterschiede und Sekundärsanktionen
  • Russland- und Belarus-Sanktionen – Finanz-, Sektor- und Handelsbeschränkungen
  • Sanktions-Screening und Legal Monitoring – Prüfvorgaben für die Praxis
  • Sanktionsumgehung, Haftungsrisiken und Folgen von Verstößen

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über das EU-, und US-Sanktionsregime zu vermitteln, insbesondere über seinen Adressatenkreis und Anwendungsbereich sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die Einhaltung. Hierdurch soll den Teilnehmenden ein rechtssicherer Umgang mit den Sanktionsregelungen ermöglicht werden, auch um das Risiko straf- und zivilrechtlicher Haftung zu mitigieren. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den neuen Vorgaben der AML-VO zu gezielten Finanzsanktionen (»targeted sanctions«).

Die Verhinderung der Sanktionsumgehung und die Durchsetzung gezielter Finanzsanktionen werden schließlich erstmals als eigenständige Zielsetzung in die AML- / TF-Regulatorik eingepflegt und enthalten hierdurch nie dagewesenes Gewicht. Das Seminar hebt künftige Schwerpunkte der erwarteten Sanktions- Compliance hervor.

Für die komplexen und ständiger Entwicklung unterliegenden Sanktionsvorschriften zu Russland und Belarus werden die wichtigsten Maßnahmen aufgezeigt und Prüfvorgaben erarbeitet. Prozessbezogene Aspekte wie Legal Monitoring, Sanktionslisten-Screening (z. B. Daten und Personenrollen) und die spezifischen Erwartungen der Bundesbank als nationale Behörde zu Finanzsanktionen sollen den Teilnehmenden ebenfalls dargelegt werden.

Termine für dieses Seminar

Referenten

Sebastian Glaab
Rechtsanwalt, Partner
Annerton Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Frankfurt/Main
Dr. Paul Schultess
Rechtsanwalt / Senior Associate
Waldeck Rechtsanwälte PartmbB
Frankfurt/Main

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