ESG und Geldwäscheprävention
Update 2026: AMLA, EU-VO und neue Anforderungen
- ESG-relevante Aspekte mit Bezug zu AFC: Umweltkriminalität, Soziale Risiken, Governance als Schnittstelle zwischen ESG und AFC
- AMLA operativ: Neue EU-Geldwäschebehörde, RTS-Konsultationen und Auswirkungen auf KYC / KYCC-Prozesse
- ESG-konforme Anpassung der Risikoanalyse
- Omnibus I – Nachhaltigkeit & Sorgfaltspflichten (Anpassungen von CSDDD und CSRD): Konsequenzen für die AFC-Due-Diligence bei reduzierten CSRD-Daten
Das Ziel ist es, die Teilnehmenden auf die Herausforderungen der ESG-Integration in die Geldwäscheprävention vorzubereiten und ihnen praxisorientierte Werkzeuge an die Hand zu geben. Dabei werden die aktuellen regulatorischen Entwicklungen – insbesondere die neue AMLA, die EU-Geldwäscheverordnung, sowie das Omnibus I-Paket – praxisnah eingeordnet und ihre konkreten Auswirkungen auf ESG -AFC-Prozesse aufgezeigt.
Wissenswertes
ESG-Risiken betreffen alle Bereiche und Abteilungen der Bank und sollten im Rahmenwerk zum Risikomanagement integriert sein. Dazu gehört die Anpassung der Geschäfts- und Risikostrategien samt zugehöriger Risikoappetit- Vorgaben sowie die Zuordnung von Rollen und Verantwortlichkeiten über alle drei Verteidigungslinien hinweg.
ESG-Risiken beeinflussen risikobasiert den bestehenden aufsichtsrechtlichen Risikokanon inkl. Finanzkriminalität. 2nd-Line-Funktionen wie Risikomanagement, Anti-Financial-Crime, Anti-Geldwäsche und Compliance müssen sich dieser Herausforderungen stellen. Mit der AMLA, der AMLR und CSDDD erhalten diese Anforderungen ab 2026 / 2027 eine nochmals erhöhte regulatorische Verbindlichkeit.
Termine für dieses Seminar
Referenten
Global Head of Human Rights und Menschenrechtsbeauftragter
Deutsche Bank AG
Frankurt / Main
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